Gar nicht unmodern: Das Herbarium
Außer einem alten Telefonbuch, weißem Papier (etwa 160g), Tesa-Film braucht man nur ein wenig Sammel-Leidenschaft und etwas Geduld, um ein Herbarium anzulegen. Hier zunächst ein paar Beispiele heimischer Pflanzen, die Zoe J. (Schülerin in der 6. Klasse) mit Sorgfalt getrocknet und aufgeklebt hat. Darunter gibt es einige Tipps.




Ein Herbarium beginnt mit dem Sammeln. WICHTIG: Keine geschützten Pflanzen pflücken!
Die Pflanzen legt man einzeln auf die Seite eines Telefonbuches. Dann breitet man die Blätter sorgfältig aus, ordnet die Blütenblätter. Das Buch kann im Abstand von 20 Seiten weitere Pflanzen aufnehmen. Zum Trocknen legt man auf das Telefonbuch weitere Bücher zum Beschweren. Nach einigen Tagen sind die Pflanzen getrocknet und gepresst. Dann überträgt man sie vorsichtig auf eine weißes Blatt Papier (DIN A4, ab 160 Gramm). Mit einem längs halbierten Tesa-Streifen wird die Pflanze an einigen Stellen festgeklebt. Nach einigen Tagen kann man das Blatt in eine Folienhülle stecken. Wenn die Pflanzen nicht genügend getrocknet sind, besteht die Gefahr der Schimmelbildung - also etwas Geduld. Die Beschriftung mit lateinischem und botanischem Pflanzennamen, Fundort und Datum sollte mit Bleistift erfolgen. Möchte man dies jedoch mit dem PC erledigen, sollte man es vor dem Aufkleben der Pflanzen tun.
Viel Erfolg beim Sammeln und Kennenlernen der Pflanzenwelt!


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